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Gemeinwohl-Oekonomie

Aktualisiert: 29. Apr. 2023

Eine Welt, in der Konzerne und Firmen zu einer Verbesserung des Lebens beitragen möchten.




Die Situation heute

Fast täglich lese oder sehe ich Meldungen, bei denen ich denke: "Die haben mal wieder hauptsächlich ihren Gewinn im Blick". Statt z.B. ehrlich einen Wandel zu unterstützen, wird die grüne Welle ausgenutzt noch mehr Gewinn zu machen. Statt Sinnvolles zu arbeiten, langweilen sich sehr viele Menschen mit Bullshit-Jobs aber gutem Lohn. Gefühle werden ausgenutzt um uns zu noch mehr Konsum anzustacheln und auch im Internet gilt "Hauptsache es gibt viele Klicks und damit viel Geld, ich pfeife auf Wahrheit".

Ist ja auch kein Wunder, unser heutiges Wirtschaftssystem ist so aufgebaut, dass Firmen immer weiter wachsen müssen und deshalb möglichst billig produzierte Dinge möglichst teuer verkaufen möchten.

die Vision

Die GWÖ möchte eine Welt, in der alle Firmen und Konzerne in erster Linie zum Wohl der Menschen und Natur beitragen. Natürlich, ein Unternehmen soll weiterhin wirschaftlich sein, wie sollen sonst Löhne bezahlt werden. Viel wichtiger ist aber, dass sinnvolle, notwendige Dinge und Dienstleistungen angeboten werden, dass unsere Natur dabei erhalten und sogar aufgebaut wird, dass alle Mitarbeitenden fair bezahlt und behandelt werden. Ein Unternehmen soll also unseren Planeten schützen und Menschenwürde und friedliches Zusammenleben fördern.

Gemeinwohl-Oekonomie bedeutet auch eine Stärkung der Demokratie. Menschen sollen bestimmen können, was ihnen wichtig ist. Die Demokratie, die die Gemeinwohl-Ökonomie vorschlägt, führt weg von Polarisierung und Gewinnen, sondern setzt auf gemeinsam gefundene Werte, Zusammenarbeit und Gleichstellung.


So soll das gehen

Die Gemeinwohlökonomie arbeitet mit einem Zertifizierungssystem. Bereits jetzt können Firmen sich auszeichnen lassen. Es gibt dazu ein aufwändiges Verfahren, in diem die Firmen zeigen müssen, dass sie es mit diesen Zielen ernst meinen und ständig daran arbeiten. Der Verein führt eine Liste solcher Unternehmen, und wenn du die Idee unterstützen möchtest, kannst du ab sofort bei Einkäufen diese Unternehmen berücksichtigen.

Die Zertifikaten sollen den Konsumenten eine Sicherheit geben, welche Produkte sinnvoll produziert werden. Sie können sich so für nachhaltige, menschenfreundliche Firmen entscheiden. Dieser Wettbewerbsvorteil, soll den zertifizierten Firmen zum Durchbruch verhelfen.

Herr Felber hat auch ziemlich interessante Ideen zum Thema Demokratie.

Statt in Abstimmungen zu fragen: "Bist du dafür oder dagegen?", stellt die Gemeinwohlökonomie die Fragen offener. z.B. Wieviel mehr darf ein Manager verdienen als seine Mitarbeitenden? Auf eine solche Frage muss man keine genaue Antwort geben, sondern man zeigt einfach an, welchen Bereich man noch als ok empfindet, und ab wann man ein ungutes Gefühl bekommt.

Herr Felber setzt in seinem Buch statt auf Abstimmungen und Wahlen für gewissen Entscheide auf das Losverfahren. Eine zufällige Gruppe von Menschen der Region erhält die Kompetenz ein gewisse Sachproblem zu lösen. So werden unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichstem Wissen einbezogen und die Ergebnisse sind sinnvoll, erstaunlich breit abgestützt und von der Bevölkerung getragen - das zeigen jedenfalls erste Versuche.

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Die Gemeinwohl-Oekonomie möchte


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